Allgemeine Geschäftsbedingungen für Lieferungen und Leistungen

(nachfolgend AGB bezeichnet)
der Software-Schmiede Vogler & Hauke GmbH, Carl-Zeiss-Str. 2, 74172 Neckarsulm,
vertreten durch die Geschäftsführer Andreas Adelsberger und Marcel Kapolla
AGB als PDF-Dokument ansehen / herunterladen

Gel­tungs­be­reich

  1. Es gel­ten stets und aus­schließ­lich die nach­fol­gen­den AGB.
  2. Die nach­fol­gen­den AGB gel­ten auch für künf­tige Ge­schäf­te mit dem Kunden, auch wenn sie bei Fol­ge­geschäf­ten nicht aus­drück­lich noch­mals mit ein­be­zo­gen wer­den.
  3. Von die­sen AGB ab­wei­chen­de (In­di­vi­dual-) Ver­ein­bar­un­gen auf un­se­rer Auf­trags­be­stä­ti­gung ha­ben stets Vor­rang.

Un­ser Lie­fer- und Leis­tungs­spek­trum

  1. Wir lie­fern u.a. Hard- und Soft­ware ver­schie­de­ner Her­stel­ler, so­wie von uns selbst ent­wickel­te Soft­ware. So­weit ver­ein­bart, in­stal­lie­ren wir Hard­ware und/­oder Soft­ware.
  2. An­ga­ben zum Ge­gen­stand der Lie­fe­rung oder Lei­stung (z.B. Ge­wich­te, Maße, tech­nische Da­ten, Pro­gramm­be­schrei­bungen) so­wie bild­liche Dar­stel­lun­gen der­sel­ben (z.B. Ab­bil­dun­gen von Hard­ware­kom­po­nen­ten) ge­ben nur An­halts­punk­te. Sie stel­len kei­ne zu­ge­sicher­ten Ei­gen­schaf­ten, son­dern bloße Be­schrei­bun­gen oder Kenn­zeich­nun­gen der Lie­fe­rung oder Lei­stung dar.
  3. Ab­weichun­gen sind zu­läs­sig, so­weit sie die Ver­wend­bar­keit zum ver­trag­lich vor­ge­se­he­nen Zweck nicht be­ein­träch­ti­gen. Sol­che Ab­weich­un­gen be­grün­den kei­ne Nach­er­fül­lungs- bzw. Ge­währ­lei­stungs­recht des Kun­den.
  4. Wir er­brin­gen un­sere Dienst­lei­stun­gen nach den Wün­schen und An­ga­ben der Kun­den. In­stal­la­tion, Ein­wei­sung und Schu­lung ge­hö­ren nur zu un­se­ren Lei­stungs­pflich­ten, wenn dies ver­ein­bart ist. Än­de­rungs- und Er­wei­te­rungs­wün­sche, so­weit nicht ko­sten­pflich­tig be­auf­tragt, müs­sen wir nur be­rück­sich­ti­gen, wenn sie aus tech­ni­schen Grün­den er­for­der­lich sind, um den Ver­trags­zweck zu er­rei­chen.
  5. Bei ei­ner we­sent­li­chen Än­de­rung un­se­rer ver­trag­li­chen Pflich­ten zum Zweck der An­pas­sung an die Be­lan­ge des Kun­den kön­nen wir dem Kun­den den er­for­der­li­chen Mehr­auf­wand in Rech­nung stel­len. Dies gilt auch für eine um­fang­rei­che Prü­fung, ob und zu wel­chen Be­din­gun­gen die Än­de­rung oder Er­wei­te­rung durch­führ­bar ist.
  6. Der Kun­de ist auch zur Ab­nahme von Teil­lie­fe­run­gen ver­pflich­tet, ohne dass es sei­ner vor­he­ri­gen Zu­stim­mung be­darf. Er ist zum Rück­tritt vom Ver­trag we­gen Nicht­ein­hal­tung der Lie­fer­frist dann be­rech­tigt, wenn er uns durch ein­ge­schrie­be­nen Brief eine Nach­frist von min­de­stens 4 Wo­chen ge­setzt hat, es sei denn, wir ha­ben ei­nen fe­sten Ter­min schrift­lich be­stä­tigt.
  7. An Ab­bil­dun­gen, Ko­sten­vor­an­schlä­gen, Zeich­nun­gen, Kal­ku­la­tio­nen, tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen, Hand­büchern und son­sti­gen Un­ter­la­gen, auch in el­ek­tro­ni­scher Form, be­hal­ten wir uns das Ei­gen­tum und/oder Ur­he­ber­recht vor. Der Kun­de darf die­se Ge­gen­stände ohne un­se­re aus­drück­li­che Zu­stim­mung Drit­ten nicht zu­gäng­lich machen oder be­kannt ge­ben, nut­zen oder ver­viel­fäl­ti­gen. Er hat die­sel­ben auf Ver­lan­gen voll­stän­dig und ohne Ein­be­hal­tung von Ko­pien, auch in el­ek­tro­ni­scher Form, an uns zu­rück­zu­ge­ben.

An­ge­bot und Ver­trags­ab­schluss

  1. Un­se­re An­ge­bo­te sind frei­blei­bend und un­ver­bind­lich. Alle Ver­trä­ge über Lie­fe­run­gen und Lei­stun­gen so­wie al­le son­sti­gen Ver­ein­ba­run­gen und rechts­er­heb­li­chen Er­klä­run­gen be­dür­fen zu ih­rer Rechts­wirk­sam­keit un­se­rer schrift­li­chen oder per Te­le­fax er­fol­gen­den Be­stä­ti­gung. Dies gilt auch für Er­gän­zun­gen und Ab­än­de­run­gen. So­weit bei uns und dem Kun­den die Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen, kann die vor­ste­hen­de Be­stä­ti­gung/Er­gän­zung/Ab­än­de­rung auch in der el­ek­tro­ni­schen Form nach § 126a BGB vor­ge­nom­men wer­den.

Prei­se, Zah­lungs­be­din­gun­gen

  1. Die Prei­se gel­ten für den in der Auf­trags­be­stä­ti­gung auf­gefü­hr­ten Lie­fe­rungs- und/­oder Lei­stungs­um­fang. Mehr- oder Son­der­lei­stun­gen wer­den ge­son­dert nach den ver­ein­bar­ten Stun­den­sät­zen bzw. Prei­sen be­rech­net. Be­ste­hen kei­ne an­ge­bots- oder kun­den­spe­zi­fi­schen Preis­ver­ein­ba­run­gen, wer­den er­teil­te Auf­trä­ge zu un­se­ren am Tag der Auf­trags­be­stä­ti­gung je­weils gül­ti­gen Li­sten­prei­sen aus­ge­führt.
  2. Die Prei­se gel­ten ab un­se­rem Ge­schäfts­sitz, aus­schließ­lich Ver­packung, Ver­sand- und Trans­port­spe­sen, Ver­si­che­rung, In­stal­la­tion und Be­nut­zer­ein­wei­sung.
  3. Un­se­re Prei­se ver­ste­hen sich ex­klu­si­ve Um­satz­steuer.
  4. Un­se­re Ent­gelt­for­de­run­gen wer­den mit Ab­lauf von 15 Ka­len­der­ta­gen ab Rech­nungs­da­tum zur Zah­lung fäl­lig. Wir sind be­rech­tigt, Ab­schlags­zah­lun­gen zu ver­lan­gen bzw. Teil­ge­wer­ke ab­zu­rech­nen.
  5. Skon­to wird nicht ge­währt.
  6. Kommt der Kunde in Zah­lungs­ver­zug, sind wir be­rech­tigt, Ver­zugs­zin­sen in Hö­he von 8 % über dem je­weils gül­ti­gen Ba­sis­zins­satz zu be­rech­nen. Kön­nen wir ei­nen hö­he­ren Zins­schaden nach­wei­sen, sind wir be­rech­tigt, die­sen in Rech­nung zu stel­len.
  7. Die AGB hin­sicht­lich un­se­rer Zah­lungs­be­din­gun­gen sind ver­trags­we­sent­li­che Haupt­lei­stungs­pflich­ten.
  8. Sind wir zur Vor­lei­stung ver­pflich­tet und wer­den uns nach Ab­schluss des Ver­tra­ges Um­stän­de be­kannt, nach de­nen von ei­ner we­sent­li­chen Ver­mö­gens­ver­schlech­te­rung des Kun­den aus­zu­ge­hen ist, kön­nen wir nach un­se­rer Wahl ent­we­der Si­cher­heit bin­nen ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist oder Zug-um-Zug-Zah­lung ge­gen Aus­lie­fe­rung ver­lan­gen. Kommt der Kun­de die­sem Ver­lan­gen nicht nach, so sind wir vor­be­halt­lich wei­te­rer ge­setz­li­cher Rechte be­rech­tigt, vom Ver­trag zu­rü­ck­zu­tre­ten. Un­ab­hän­gig da­von be­hal­ten wir uns vor, in fol­gen­den Fäl­len die Lie­fe­rung von Hard­ware und/­oder Soft­ware per Nach­nah­me vor­zu­neh­men:
    1. Der Kun­de kauft zum er­sten Mal bei uns.
    2. Der Kun­de über­schrei­tet mit dem Kauf und der Sum­me der of­fe­nen, noch nicht fäl­li­gen Rech­nun­gen die zwi­schen ihm und uns ver­ein­bar­te Kre­dit­li­nie.
    3. Der Kun­de hat in vo­ran­ge­gan­ge­nen Ge­schäf­ten das ver­ein­bar­te Zah­lungs­ziel über­schrit­ten.
  9. Auf­rech­nungs- bzw. Zu­rück­be­hal­tungs­rech­te ste­hen dem Kun­den nur zu, wenn sei­ne Ge­gen­ansprü­che rechts­kräf­tig fest­ge­stellt bzw. un­be­strit­ten sind.
  10. Zah­lun­gen gel­ten erst mit Gut­schrift auf un­se­rem Kon­to als be­wirkt

Lie­fe­rung

  1. Ver­ein­bar­te Lie­fer­fri­sten und Lie­fer­ter­mi­ne be­gin­nen erst zu lau­fen, wenn der Kun­de uns die für die Durch­füh­rung des Auf­tra­ges be­nö­tig­ten bzw. ver­ein­bar­ten Un­ter­la­gen bzw. In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung ge­stellt hat. Kommt der Kun­de die­ser Mit­wir­kungs­pflicht nicht oder ver­spä­tet nach, so ver­län­gert sich die Lie­fer- bzw. Lei­stungs­zeit ent­spre­chend.
  2. Bei Ver­zö­ge­run­gen in­fol­ge von Ver­än­de­run­gen der An­for­de­run­gen des Kun­den, un­zu­rei­chen­den Vo­raus­set­zun­gen in der An­wen­dungs­um­ge­bung (Hard­ware- oder Soft­ware­de­fi­zi­te), so­weit sie uns nicht be­kannt wa­ren oder be­kannt sein muss­ten, oder Pro­ble­men mit Pro­duk­ten Drit­ter (z.B. Sof­tware an­de­rer Her­stel­ler) ver­län­gert sich der Lie­fer- oder Lei­stungs­ter­min ent­spre­chend.
  3. Kommt der Kun­de in Ver­zug oder ver­letzt er sons­tige ver­trag­li­che Mit­wir­kungs- bzw. Ne­ben­pflich­ten, sind wir be­rech­tigt, den uns in­so­weit ent­ste­hen­den Scha­den ein­schließ­lich et­wai­ger Mehr­auf­wen­dun­gen er­setzt zu ver­lan­gen. Wei­ter­ge­hen­de An­sprü­che blei­ben vor­be­hal­ten.
  4. Kommt der Kun­de sei­nen (ne­ben-) ver­trag­li­chen Pflich­ten nicht oder ver­spä­tet nach oder ge­rät er mit ei­ner sol­chen Ver­pflich­tung in Ver­zug, so geht die Ge­fahr des zu­fäl­li­gen Un­ter­gangs oder zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung des Auf­trags­ge­gen­stands in dem Zeit­punkt auf den Kun­den über, in welchem die­ser in Ver­zug ge­ra­ten ist oder sei­nen Ver­pflich­tun­gen nicht nach­kam.
  5. Im Fal­le des Lie­fer- und/­oder Lei­stungs­ver­zugs kann der Kun­de nach frucht­los ab­ge­lau­fe­ner Nach­frist von min­des­tens vier Wo­chen, ge­rech­net ab Ein­gang der Nach­frist­set­zung bei uns, vom Ver­trag zu­rück­tr­eten; im Fal­le der Un­mög­lich­keit un­se­rer Leis­tung steht ihm die­ses Recht auch oh­ne Nach­frist zu. Lie­fer- und/­oder Lei­stungs­ver­zug steht der Un­mög­lich­keit gleich, wenn die Lie­fer­ung und/­oder Lei­stung län­ger als 1 1/2 Mo­na­te nicht er­folgt. An­sprü­che auf Scha­den­er­satz (ein­schließ­lich et­wa­iger Fol­ge­schä­den) sind un­be­scha­det des § 10 die­ser AGB aus­ge­schlos­sen. Glei­ches gilt für Auf­wen­dungs­er­satz.
  6. Der Ein­tritt un­vor­her­ge­se­he­ner Er­eig­nis­se, wie et­wa hö­he­re Ge­walt oder von uns nicht be­ein­fluss­bare Ver­zö­ge­run­gen bei einem Vor­lie­fe­ran­ten bzw. bei ei­nem in den Auf­trag ein­ge­bun­de­nen Drit­ten, be­rech­tigt uns, vom Ver­trag ganz oder teil­weise zu­rück­zu­tre­ten oder die ver­ein­bar­te Lie­fer- bzw. Lei­stungs­zeit um die Dau­er des Hin­der­nis­ses zu ver­län­gern. Sol­lten sol­che Er­eig­nis­se auf­tre­ten, wer­den wir sie dem Kun­den un­ver­züg­lich mit­tei­len.

Ge­fah­ren­über­gang

  1. Ge­fah­ren­über­gang für von uns aus­zu­lie­fern­de Sa­chen geht mit Über­gang der Sa­che auf den Aus­lie­fern­den auf den Kun­den über. Dies gilt auch bei Teil­lie­fe­run­gen und auch bei Sa­chen, die dem Kun­den zu Test- oder Vor­führ­zwe­cken über­sandt wer­den sol­len.
  2. Eben­so er­folgt die­ser Ge­fah­ren­über­gang auf den Kun­den, wenn sich die Aus­lie­fe­rung durch Um­stän­de ver­zö­gert, die beim Kun­den lie­gen.
  3. Ei­ne Ver­siche­rung ge­gen Trans­port­scha­den er­folgt nur auf Wunsch und auf Kos­ten des Kun­den.

Mit­wir­kungs­pflicht

  1. So­weit wir dem Kun­den Ent­wür­fe und/­oder Test­ver­sio­nen un­se­rer Soft­ware­ent­wick­lung un­ter An­ga­be ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist für die Prü­fung auf Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit über­las­sen, gel­ten die Ent­wür­fe und/­oder Test­ver­sio­nen mit Ab­lauf der Frist als ge­neh­migt.
  2. Die Ver­ant­wort­lich­keit für das Vor­han­den­sein der not­wen­di­gen Vo­raus­set­zun­gen in der EDV bzw. Tech­nik des Kun­den zur Vor­nah­me der be­auf­trag­ten Ar­bei­ten und der Stel­lung von kom­pe­ten­ten Mit­ar­bei­tern zur Be­die­nung der tech­ni­schen An­la­ge des Kun­den liegt al­lein beim Kun­den.
  3. Wenn wir dies für er­for­der­lich hal­ten, stellt der Kun­de ei­ne Test­um­ge­bung (Hard­ware mit ak­tu­el­lem Soft­ware­stand, ins­be­son­de­re das den spä­te­ren Ein­satz­be­din­gun­gen ent­spre­chen­de Be­triebs­sys­tem und die ent­spre­che­nde Ser­ver­soft­ware) zur Ver­fü­gung.
  4. Soll­ten Feh­ler oder Be­ein­träch­ti­gun­gen der Funk­tio­na­li­tät un­se­rer Lei­stun­gen, wie z. B. bei ei­nem von uns ent­wi­ckel­ten Pro­gramm, auf­tre­ten, wird der Kun­de uns un­ver­züg­lich un­ter An­gabe von Zeit­punkt des Feh­ler­auf­tritts, der Feh­ler­spe­zi­fi­ka­tion so­wie von Na­men und Te­le­kom­mu­ni­ka­tions­da­ten (Te­le­fon, E-Mail) des Mel­den­den und zu­stän­di­gen Mit­ar­bei­ters da­von un­ter­rich­ten.
  5. Der Kun­de ist für den stö­rungs­frei­en Be­trieb der Ein­rich­tun­gen zur Fern­war­tung und -pflege, ins­be­son­de­re sta­bi­le Da­ten­lei­tun­gen und -schnitt­stel­len ver­ant­wort­lich.
  6. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, sich vor Da­ten­ver­lust an­ge­mes­sen zu schüt­zen. Da die Neu­ins­tal­la­tion von Soft­ware, aber auch die Ver­än­de­rung der ins­tal­lier­ten Soft­wa­re das Ri­si­ko ei­nes Da­ten­ver­lus­tes mit sich bringt, ist der Kun­de ver­pflich­tet, vor Neu­ins­tal­la­tion oder Ver­än­de­rung der ins­tal­lier­ten Soft­wa­re durch ei­ne um­fas­sen­de Da­ten­si­che­rung Vor­sor­ge ge­gen Da­ten­ver­lust zu tref­fen.

Nut­zungs­rech­te

  1. Bei Stan­dard­soft­wa­re räumt der Her­stel­ler der Soft­wa­re dem Kun­den im Rah­men der beim Er­werb mit über­ge­be­nen Li­zenz­be­din­gun­gen des Her­stel­lers ein ent­spre­chen­des Nut­zungs­recht ein.
  2. An von uns er­stell­ter In­di­vi­dual­sof­twa­re räu­men wir dem Kun­den ein aus­schließ­li­ches und nicht über­trag­ba­res Nut­zungs­recht ein. Der Kunde ist auf Ver­lan­gen ver­pflich­tet, uns über den Um­fang der Nut­zung schrift­lich Aus­kunft zu er­tei­len.
  3. Bei Ver­wen­dung von Vor­la­gen bzw. EDV-Sys­te­men (Soft- und Hard­wa­re) des Kun­den, ga­ran­tiert uns die­ser, dass die­se nicht mit Rech­ten Drit­ter be­las­tet sind und dass der Kun­de über das für den ge­gen­ständ­li­chen Auf­trag er­for­der­li­che Nut­zungs­recht ver­fügt.
  4. Wer­den wir vom Li­zenz­ge­ber des von uns im Auf­trag des Kun­den ein­ge­bun­de­nen Li­zenz­ma­te­rials in An­spruch ge­nom­men, weil das fre­mde Li­zenz­ma­te­rial nicht den frem­den Li­zenz­be­din­gun­gen ent­spre­chend ver­wandt wur­de, so ist der Kun­de uns zum Er­satz des da­raus ent­ste­hen­den Scha­dens ver­ant­wort­lich; er stellt uns un­wider­ruf­lich aus ent­spre­chen­den Scha­den­er­satz­for­de­run­gen an­de­rer Li­zenz­ge­ber frei.

Abnahme von Werkleistungen

  1. Der Kun­de ist ver­pflich­tet das ver­trags­mäßig her­ge­stel­lte Werk ab­zu­neh­men. Er ist eben­falls ver­pflich­tet ver­ein­bar­te Teil­ab­na­hmen zu er­klä­ren. We­gen un­we­sent­li­cher Män­gel darf der Kun­de die Ab­nahme nicht ver­wei­gern. Ver­wei­gert der Kun­de die Ab­nah­me nach Ab­lauf ei­ner von uns zu set­zen­den Frist, ob­wohl er hier­zu ver­pflich­tet ist, steht dies der Ab­nah­me gleich.

Ge­währ­leis­tung, Un­ter­su­chungs­pflicht

  1. Die Ge­währ­lei­stungs­frist be­trägt ein Jahr und be­ginnt beim Kauf von Sa­chen mit der Ab­lie­fe­rung der Sa­che bzw. bei Ge­fah­ren­über­gang und bei Werk­lei­stun­gen mit Ab­nah­me bzw. bei Ab­nah­me­ver­pflich­tung des Kun­den. Un­se­re Haf­tung für Schä­den, die nicht Le­ben-, Kör­per- bzw. Ge­sund­heits­schä­den sind, ist auf grob fahr­läs­sige und vor­sätz­liche Pflicht­ver­let­zung be­schränkt.
  2. Be­schaf­fen­heits- bzw. Halt­bar­keits­ga­ran­tien über­neh­men wir nicht, auch nicht im Fall der Zu­si­che­rung be­stimm­ter Ei­gen­schaf­ten ei­ner Sa­che oder ei­ner er­brach­ten Lei­stung.
  3. Der Kun­de wird da­rauf hin­ge­wie­sen, dass es nach dem Stand der Tech­nik nicht im­mer mög­lich ist, Feh­ler in Pro­gram­men und Ma­te­ria­lien der In­for­ma­tions­tech­no­lo­gie un­ter al­len An­wen­dungs­be­din­gun­gen zu ver­mei­den bzw. aus­zu­schlie­ßen. Wir ge­währ­lei­sten da­her we­der ei­ne un­ter­bre­chungs­freie noch ei­ne feh­ler­freie Nut­zung ei­nes Pro­gramms oder Ser­vi­ces.
  4. Müs­sen wir zur Er­brin­gung un­se­rer Lei­stun­gen Ver­än­de­run­gen an vor­han­de­ner Hard- oder Soft­wa­re des Kun­den vor­neh­men, ge­sche­hen sol­che Ver­än­de­run­gen auf das Ri­si­ko des Kun­den, au­ßer wir ver­ur­sa­chen Schä­den grob fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich. Der Kun­de hat vor Be­ginn un­se­rer Tä­tig­keit vor­han­de­ne Hard- bzw. Soft­wa­re bzw. den vor­han­de­nen Sta­tus quo ent­spre­chend ab­zu­si­chern. Eben­falls über­neh­men wir un­ter den­sel­ben Vor­aus­set­zun­gen kei­ne Haf­tung für Da­ten­ver­lust.
  5. Die Män­gel­an­sprü­che sind auf Nach­er­fül­lung be­schränkt. Bei Fehl­schla­gen der Nach­er­fül­lung hat der Kun­de das Recht zu min­dern oder vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten.
  6. Bei sonstigen Schäden, die nicht Leben, Körper oder Gesundheitsschäden sind, haften wir auch dann nur im Fall grober Fahrlässigkeit und des Vorsatzes, wenn sie durch unsere gesetzlichen Vertreter bzw. Erfüllungsgehilfen verursacht wurden.

Ei­gen­tums­vor­be­hal­te

  1. An von uns ge­lie­fer­ten Wa­ren (Hard­ware/­Soft­ware) be­hal­ten wir uns bis zur voll­stän­di­gen Be­zah­lung al­ler – auch aus an­de­ren Ver­trä­gen her­rüh­ren­den – Ent­gelt­for­de­run­gen, das Ei­gen­tum vor (er­wei­ter­ter Ei­gen­tums­vor­be­halt).
  2. Ver­kauft der Kun­de von uns ge­lie­fer­te Sa­chen wei­ter, be­vor sie an uns voll­stän­dig be­zahlt sind, tritt er be­reits jetzt sei­ne ent­spre­chen­den For­de­run­gen ge­gen sei­nen Kun­den an uns ab. Der Kun­de bleibt be­fugt, den Kauf­preis im ei­ge­nen Na­men beim Drit­ten ein­zu­ziehen. Kommt der Kun­de uns ge­gen­über mit der Zah­lung in Ver­zug, so sind wir be­fugt, dem Drit­ten ge­gen­über den ver­län­ger­ten Ei­gen­tums­vor­be­halt auf­zu­decken und Ent­gelt­for­de­rung di­rekt ein­zu­zie­hen.
  3. Wird ei­ne von uns ge­lie­fer­te Sa­che beim Kun­den oder bei ei­nem Drit­ten zu ei­ner neuen Sa­che um­ge­bil­det und ist die von uns ge­lie­fer­te Sa­che noch nicht oder noch nicht voll­stän­dig an uns be­zahlt, so räumt uns der Kun­de be­reits jetzt Mit­ei­gen­tum an der neu ent­ste­hen­den Sa­che ein.
  4. Im Fall des Zah­lungs­ver­zu­ges des Kun­den wird die­ser den Drit­ten über vor­ge­nan­nte Ver­ein­ba­rung in­for­mie­ren. In je­dem Fall in­for­miert uns der Kun­de im Fall sei­nes Zah­lungs­ver­zu­ges da­rü­ber, an wen er un­se­re Sa­che wei­ter­ver­kauft oder von wem un­se­re Sa­che zu ei­ner neuen Sa­che um­ge­bil­det wur­de.
  5. Tritt der Sicherungsfall ein, so sind wir befugt, unsere Sache zurück zu holen, sollte der Kunde vollständige Zahlung nach einer entsprechenden Nachfrist durch uns nicht vollständig bewirken. Ebenfalls sind wir befugt, nicht bezahlte Software zu deaktivieren. Für den Fall der Rückholung gestattet uns der Kunde bereits jetzt das Betreten des in seinem Eigentum befindlichen Grundstückes zum Zwecke der Rückholung der Sache und verzichtet auf damit korrespondieren Rechte aus Eigentum bzw. Besitzstörung.
  6. Im Fall des Zugriffes Dritter auf die Vorbehaltsware wird der Kunde den Dritten unverzüglich auf unser Eigentum hinweisen und uns unverzüglich benachrichtigen.
  7. Machen wir vom Eigentumsvorbehalt Gebrauch und nehmen die Ware zurück, ist das nicht automatisch als Rücktritt vom Vertrag zu verstehen. Der Kunde bleibt zur Erfüllung seiner Vertragspflichten verpflichtet. Nach Rücknahme der Ware sind wir zur Verwertung befugt, wobei der Erlös mit den Verbindlichkeiten des Kunden zu verrechnen ist.

Ab­tre­tungs­ver­bot

  1. Die Rech­te des Kun­den aus den mit uns ge­tä­tig­ten Ge­schäf­ten sind nicht über­trag­bar.

Da­ten­schutz und Ge­heim­hal­tung

  1. Wir spei­chern die im Rah­men der Ver­trags­an­bah­nung und -ab­wick­lung be­nö­tig­ten Da­ten des Kun­den (z.B. Ad­res­se, Kom­mu­ni­ka­tions­ver­bin­dun­gen und Bank­ver­bin­dun­gen). Hier­mit ist der Kun­de ein­ver­stan­den.
  2. Der Kun­de und wir wer­den ver­trau­lich ge­kenn­zeich­ne­te In­for­ma­tio­nen, die dem Kun­den und uns im Rah­men des Ver­trags be­kannt wer­den, ver­trau­lich be­han­deln. Soft­ware be­tref­fen­de Un­ter­la­gen, wie Do­ku­men­ta­tio­nen und vor al­lem der Quell­code, sind vor un­be­rech­tig­tem Zu­griff zu schüt­zen.
  3. Der Kun­de ist mit der Wei­ter­ga­be sei­ner Da­ten an Drit­te ein­ver­stan­den, so­weit dies für die Durch­füh­rung des be­tref­fen­den Ver­tra­ges zwi­schen uns und dem Kun­den not­wen­dig ist (z.B. im Zu­sam­men­hang mit Soft­ware­li­zen­zen Drit­ter bzw. Ser­vi­ce­ver­trä­gen mit Drit­ten).

Ge­richts­stand, Er­fül­lungs­ort, an­zu­wen­den­des Recht, Spra­che

  1. Er­fül­lungs­ort und Ge­richts­stand ist nach un­se­rer Wahl Heil­bronn oder Stutt­gart, wo­bei wir be­rech­tigt sind auch an ei­nem an­de­ren ge­setz­lich zu­läs­si­gen Ge­richts­stand zu kla­gen.
  2. Es gilt aus­schließ­lich das nicht ver­ein­heit­lich­te deut­sche Recht. UN-Kauf­recht wird aus­ge­schlos­sen.
  3. Ein­zig ver­bind­li­che Spra­che für Ver­trags­ab­schlüs­se und Kor­re­spon­denz al­ler Art ist Deutsch. Schrei­ben in ei­ner an­de­ren Spra­che kön­nen kei­ner­lei Recht ge­gen uns her­lei­ten, ins­be­son­de­re uns nicht in Ver­zug set­zen.

An­ga­ben ge­mäß der Dienst­leis­tungs­in­for­ma­tions­pflicht­ver­ord­nung (DL-InfoV)

  1. Die­se An­ga­ben fin­den Sie auf der Seite DL-InfoV

Stand 01/2019